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Männer geben wie in allen Spielen Halbzeitführung aus der Hand

M-BL: TSG – TSV Willsbach

Endergebnis: 31 : 33

Halbzeit: 17:14

Für die TSG spielten: Uli Burkhardt, Leon Hönig (beide Tor), Alex Bendl (2), Chris Rieger, Paul Dietrich (7), Luca Stüß, Heiko Hornef (7/1), Kai Klumpp (1), Matthias Teinert (3), Jan Stephan (2), Marius Gauch (9/8), Sebastian Hillnhütter

An diesem Abend hatte sich der TSV Willsbach den Sieg im letzten drittel verdient.

Schon zu Beginn entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Zunächst konnte sich die Abwehr von ihrer besten Seite zeigen. Das Angriffsspiel bestach durch die gewohnte Härte. Jeder suchte die Lücken und ging
dahin wo es weh tut. In Folge dessen folgte ein Siebenmeter-Strafwurf auf den nächsten. Dabei konnte sich die TSG jedoch nicht entscheidend absetzten. Immer wieder
gelang es dem halb links spielenden Spielers des TSV Willsbach die Abwehr zu durchbrechen und sie mit hoher Geschwindigkeit machtlos erscheinen zu lassen. Es sollte nicht das letzte
Tor dieses Spielers bleiben und die TSG fand bis zum Ende kein richtiges Konzept diese Treffer zu unterbinden. Bis zur Halbzeit konnten die Zuschauer diesen offenen
Schlagabtausch genießen. Ein Zwischenstand von 17:14 lies keinen ruhig in der Kabine. Zu oft hatte die TSG kurz nach Wiederanpfiff eine schwäche Phase gezeigt.

Dennoch schwörte sie sich in der Kabine ein, mit dem Ziel dieses Spiel zu gewinnen und sich für die erste gute Halbzeit zu belohnen. Allen anschein nach hatte jedoch der TSV seine Hausaufgaben, in der Halbzeitpause,
besser gemacht. Eine Umstellung der Abwehr stellte den Angriff der TSG vor große Herausforderungen. Die klaren Torchancen wurden weniger und der Rückraum des TSV
Willsbach startete durch.

Nach nur zehn Minuten, kurz vor Beginn der Schlussphase, mussten die Männer der TSG überraschend einen Gleichstand auf der Anzeigetafel bestaunen. In dieser
Phase spürte man, die Abwehr kann dem Angriff der Gäste nicht standhalten. Alle der TSG mobilisierten ihre letzten Körner und versuchten kurz vor dem Ende alles erdenklich Mögliche und dennoch
reichte die Manndeckung kurz Vorschluss nicht mehr aus. Als Alexander Bendl den Anschlusstreffer zum 28:29 schoss beendete Markus Seifer mit einem Tor nach einem Strafwurf die aufkommende Hoffnung hier noch ein Unentschieden zu erkämpfen.

Diese verflixten zwei Tore Differenz waren an diesem Abend nicht mehr aufzuholen und so endete das Spiel nach 60 Minuten mit einer herben Niederlage für die TSG Schwäbisch Hall.