M-BL: TSG – HABO Bottwar 3
Endergebnis: 34 : 31
Halbzeit: 16:17
Für die TSG spielten: Arndt Blumer, Leon Hönig (beide Tor), David Buchzik (2), Jona Snaga, Marco Stettenheim (2), Cedric Steinmetz (6), Luca Stüß (1), Pascal Berger (3), Vasil Vitanov (8/3), Yannis Schimoneck (2), Even Hauber, Chris Rieger (4), Joon Seifert (5), David Hiller, Ayoub Arrouk (1), Matthias Teinert
Mit viel Spannung wurde am Sonntagnachmittag das Rückspiel der TSG gegen den Drittplatzierten Handballregion Bottwar 3 erwartet. Im Hinspiel konnte die TSG morgens um 11 Uhr mit 25:28 gewinnen, auch dank einer sehr guten Torhüterleistung.
Und auch das Rückspiel sollte kein Spiel für schwache Nerven werden: Die Gäste überraschten mit einer Angriffsvariante und vier Rückraumspielern, dafür ohne Kreisläufer. Dieser Überraschungsmoment trug dazu bei, dass HABO die ersten zehn Minuten in Führung lag. Dann drehte die TSG aber vor allem durch ihr Tempospiel auf und konnte das Spiel drehen. Bedingt durch zwei Kopftreffer schwächte sich die TSG aber unnötig selbst. Besonders schmerzte hierbei der Kopftreffer von Chris Rieger, der somit nach 19 Minuten mit „Zwei mal zwei“ vorbelastet war. Zwischenzeitlich erarbeitete sich die Gäste wieder die Führung und konnten diese mit der Schlusssirene auch in die Halbzeit retten.
Und die sollte es nochmal in sich haben. Die TSG startete mit dem erhofften Feuerwerk aus der Kabine und konnte das Spiel schnell drehen. Begünstigst auch durch eine doppelte Unterzahl für HABO konnte die TSG in der 40. Minute auf 22:18 zu stellen. Wer jetzt dachte, das wars, dem sei nur gesagt: falsch gedacht! Das Spiel wurde jetzt immer wilder. Im Angriff fehlten der TSG jetzt phasenweise die Ideen und so stand es in der 46. Minute plötzlich wieder Unentschieden. Dann half der TSG aber erneut eine doppelte Überzahl, für 6 Sekunden gar eine dreifache Überzahl, wieder Oberwasser zu gewinnen. Obwohl die TSG jetzt die bessere Mannschaft war, ließ sie zum Ende hin etwas die Cleverness vermissen und agierte phasenweise zu hektisch. So blieb es weiterhin eng und Aushilfscoach Sascha Schimoneck (Danke dir!) nahm zwei Minuten vor Ende die letzte Auszeit. Nach dieser Auszeit erhöhte erst Marco Stettenheim auf 32:29, ehe Joon Seifert nach gelungener Abwehraktion zum 33:29 ins leere Tor traf. Damit war der Deckel drauf!
Wie schon in einigen Spielen in dieser Saison zeigte die TSG wieder mal Moral und ihr Kämpferherz und ließ sich auch von Rückständen und Rückschlägen nicht unterkriegen. Die Mannschaft blieb immer mit erhobenem Kopf dran und gab sich nicht auf. So kann es in den kommenden Wochen auch weitergehen auf dem Weg in Richtung Aufstieg. Nächster Gegner ist am 28.Februar die HC Metter-Enz in der Schenkenseehalle.

